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Burg Lauenstein
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Besichtigungszeiten:
Apr. - Sept.: 09:00 bis 18:00 Uhr (letzte Führung 17:00 Uhr) Okt. - Mär.: 10:00 bis 16:00 Uhr (letzte Führung 15:00 Uhr) Montags geschlossen |
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Auskünfte: Staatliche Burgverwaltung Lauenstein;
Burgstraße 3; 96337 Lauenstein Tel: (09263) 400 ~ Fax: (09263) 974422 |
Eine mittelalterliche Höhenburg, gelegen im thüringisch - fränkischen Schiefergebirge.
Ursprünglich gehörte die Herrschaft Lauenstein zum Gebiet des Orlagaus. Nach der ersten Jahrtausendwende wurde das Gebiet an den Oberläufen der Saale (Nebenfluss
Loquitz) durch Mönche des Benediktinerklosters Saalfeld kolonisiert. Die Burg Lauenstein stellte einen herrschaftlichen Mittelpunkt in dem damaligen Rodungsgebiet dar.
Die Sage der Mantelburg erzählt, dass Burg Lauenstein bereits durch König Konrad I. im Jahre 915 als Bollwerk gegen
vordringende Sorben und Wenden errichtet wurde. Es wird angenommen, dass die ältesten Bausubstanzen auf das 12. Jahrhundert zurück gehen (siehe auch: Die Chronik der Burg). In der ersten urkundlichen Erwähnung von 1222 wird Lauenstein im Zusammenhang mit "Henricus de Lewinstein", wohl "Heinrich von Könitz" genannt. Gegen 1250
gelangte Lauenstein an die Grafen von Orlamünde. Über die Grafen von Schwarzburg und die Grafen von Mansfeld fiel die Herrschaft schließlich 1506 an die Ritter von Thüna. In den
Jahren 1551 bis 1554 wurde unter "Christoff von Thüna" der als Thünabau bekannte Hauptteil der Burganlage errichtet. Der weit bekannte Thünabau ist ein bemerkenswertes Beispiel
mitteldeutscher Renaissance.
Der Markgraf von Brandenburg-Kulmbach-Bayreuth kaufte 1622 Burg und Herrschaft Lauenstein, diese fiel 1791 an Preußen und 1803 an Bayern. Im Jahre 1896 erwarb der
Burgenromantiker, Dr. Erhard Messmer die völlig verwahrloste Burganlage, ließ sie renovieren und neu ausstatten.
Seit 1962 ist die Anlage im Besitz des Freistaates Bayern. Heute ist in der Hauptburg ein Museum eingerichtet, mit über 20 Schauräumen, die im Rahmen einer Führung
besichtigt werden können. Die Ausstellungsräume sind umfangreich ausgestattet mit Fachsammlungen über Schlösser und Schlüssel, Beleuchtungskörper, Mobiliar vom 15. bis
19. Jahrhundert, Waffen und Rüstungen.
Man munkelt, dass Burg Lauenstein der bevorzugte Aufenthaltsort der "Weißen Frau" ist. Die Sage erzählt, dass dieser ruhelose
Geist in weißem Gewand Katharina von Orlamünde ist, die im 14. Jahrhundert auf Burg Lauenstein geboren wurde und...............
Einheimische berichten, noch heute soll sie zu bestimmten Anlässen auf Burg Lauenstein zu sehen sein!!!
Ein weiteres Highlight ist das Lauensteiner Burgfest. Der kleine Ort Lauenstein wird über die Festtage in eine mittelalterliche Kulisse versetzt. Lassen Sie sich
überraschen von Gauklern, Landsknechten und einem gewissen mittelalterlichen Ambiente. Das Burgfest findet alle zwei Jahre am 4. Wochenende im Juni statt.
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Weiterführende Links
intern: Chronik Sage der Mantelburg Sage von der Weißen Frau extern: Bayerischen Verwaltung der staatl. Schlösser, Gärten und Seen |