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Aus der CHRONIK der Burg Lauenstein:
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Im Zuge der Rodung und Besiedlung des "Nortwaldes" entstand Ende des 11. Jahrhunderts bis Anfang des 12. Jahrhunderts die erste Burganlage. Als erste Besitzer erscheinen in den Analen die Herren
von Könitz. Sie sind als die Gründer der Burg anzusehen.
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1222
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ist die Burg Lauenstein als Herrschaftssitz erwähnt.
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1250
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lautet die Bezeichnung "Castrum Lewenstein". Um diese Zeit kamen die Grafen von Orlamünde gewaltsam in den Besitz der Burg.
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1337
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ist die Burg erstmals als Sitz einer selbstständigen orlamündischen Herrschaft beurkundet.
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1427
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Schuldenhalber müssen die Orlamünder Burg und Herrschaft an den Markgrafen von Brandenburg verkaufen, empfangen die Burg aber wieder als Lehen.
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1430
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Verkauf der Burg an die Grafen von Gleichen
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1438
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Die Grafen von Schwarzburg sind als Besitzer genannt.
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1457
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Besitzer sind die Herren von Mosin und...
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1481
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der Reichserbküchenmeister Phillip von Seldeneck und Jacob Haimburg
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1498
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ist die Burg kurz wieder in markgräflichem Besitz, aber noch im gleichen Jahr sind die Grafen von Schwarzburg als Besitzer verzeichnet.
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1501
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besitzen die Grafen von Mansfeld die Burg.
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1506
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kommt die Burg und Herrschaft als Unterlehen an die Ritter von Thüna.
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1551-
1554 |
Christoph von Thüna lässt den schlossähnlichen "Thünaflügel" errichten und die gesamte Burganlage erweitern und umbauen. Der "Thünabau" ist kulturhistorisch ein
hervorragendes Beispiel der Renaissance in Mitteldeutschland mit vielen spätgotischen Stilelementen.
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1622
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kommt Burg Lauenstein wieder in markgräflich-bayreuthischen Besitz und wurde Verwaltungsmittelpunkt des Amtes Lauenstein, das bis...
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1792
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unter markgräflich-brandenburgischer und bis...
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1803
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unter königlich-preußischer Herrschaft stand.
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1803
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wurden die Burg und Amt Lauenstein kurbayerisch und...
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1806
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königlich-bayerisch. Die Burg war damals Sitz des Landgerichtes und des Rentamtes.
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1815
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wurde die Burg versteigert. Sie kam in Privatbesitz. Unter verschiedenen Besitzern verwahrloste die Burganlage und wurde schließlich zum Armenhaus degradiert.
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1896
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erwarb der Architekt Dr. Erhard Messmer aus Halle die heruntergekommene Anlage. Er rettete sie vor dem Verfall. In den folgenden Jahrzehnten wurde sie zu einem beliebten Ausflugsziel.
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1962
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wurde die Burg Lauenstein vom Freistaat Bayern käuflich erworben.
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1963-
1976 |
erfolgten umfassende Restaurierungs- und Instandsetzungsmaßnahmen. Und so ist die Burg Lauenstein heute wieder ein kultureller Mittelpunkt und Wahrzeichen einer Landschaft.
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